Die Dodekanes - südöstliche Ägäis von Griechenland

 
Startseite
Dora & Andreas
Dodekanes
Nisyros
Kos - eine Insel der Dodekanes
 


 

Diese uralte Göttin
der Fruchtbarkeit beschützte Felder und Getreide und wurde vor allem von Bauern verehrt. Aus ihrem Namen entstand auch das griechische Wort für Getreide (Demetriaka). Ein allegorischer Mythos bezeichnet Plutos als Sohn der Demeter. Sie gebar ihn, nachdem sie sich mit dem Helden Iason auf Kreta auf einem dreimal gepflügten Feld vereinigt hatte.

Auch der Meeresgott Poseidon verliebte sich in Demeter, die jedoch, um ihm zu entkommen, die Gestalt einer Stute annahm. Da verwandelte sich der Gott in einen Hengst und begattete sie. Dieser Verbindung entsprang das göttliche Pferd Arion und eine Tochter, deren Name nur denjenigen bakannt war, die an den Mysterien teilnahmen.

Doch war Persephone, deren Vater Zeus war, das Lieblingskind der Demeter. Das Mädchen war von so vollendeter Schönheit, dass Pluton oder Hades, der Gott der Unterwelt, beschloss, sie zu entführen. Als Persephone eines Tages zusammen zusammen mit ihren Gespielinnen, den Okeaniden, Blumen pflückte, bat Zeus auf Betreiben des Pluton die Mutter Erde um Hilfe, und diese lies eine magische Narzisse wachsen. Als sich das Mädchen arglos der Blume näherte, um sie zu pflücken, öffnete sich die Erde und aus ihrer Tiefe sprang Pluton auf seinem Wagen hervor und riss das Mädchen mit sich. Als Persephone vom Angesicht der Erde verschwand, sandten die Felsen und Berge ihrer Mutter den Nachhall ihres Wehklagens.

Neun Tage lang suchte Demeter auf der ganzen Welt nach ihrer Tochter, blind vor Trauer und Sorge. Schliesslich führte sie die Göttin Hekate, die ebenfalls das Wehklagen vernommen hatte, zu Helios, der vom Himmel aus alles, was auf Erden geschah, sehen konnte. Er hatte Mitleid mit Demeter und erzählte ihr von der Entführung. Ausser sich vor Wut über das Verhalten des Zeus, verlies Demeter den Olymp und wanderte ziellos umher, bis sie schliesslich nach Eleusis an den Hof des Königs Keleus kam, wo sie als Amme seines Sohnes Demophoon blieb. Um dem König für seine Gastfreundschaft zu danken, beschloss sie, seinen Sohn unsterblcih zu machen, indem sie ihm über ein Feuer hielt.
Eines Nachts jedoch wurde sie durch Zufall von Metaneira, der Mutter des Kindes, beobachtet, die in ihrer Angst laute Schreie ausstiess. Da entdeckte Demeter ihre göttliche Natur, und die Bewohner von Eleusis bauten ihr zu Ehren einen Tempel.

Demeter klagte dort tagaus, tagein über den Verlust ihrer schönen Tochter und verbot der Erde, Früchte zu tragen. Als Zeus davon erfuhr, befahl er seinem Bruder, Persephone gehen zu lassen. Dieser stimmte zum Schein zu, doch gab er ihr zuvor einen Granatapfel zu essen, was bedeutete, dass sie gezwungen war, zu ihm zurückzukehren. Schliesslich einigten sich beide Seiten, und so verbrachte Persephone vier Monate des Jahres an der Seite ihres Gemahls und acht Monate bei ihrer Mutter auf der Erde, die voller Freude die Erde wieder Früchte tragen liess.

Die eleusinischen Mysterien
Diese Mysterien waren Feiern, die jedes Jahr im Oktober in Eleusis abgehalten wurden, in Erinnerung an Persephones Rückkehr aus der Unterwelt. Niemand weiss, was genau bei diesen Feiern im Telesterion vor sich ging. Bekannt ist allein, dass die Eingeweihten überzeugt waren, dass sie in der Unterwelt ein besseres Leben erwarte.

Triptolemos
Triptolemos war König von Eleusis. Mit Demeters und Persephones Hilfe fertigte er den ersten Pflug und lernte zu pflügen, zu säen, zu ernten und zu dreschen. Später wanderte er durch die Welt und gab sein Wissen an die anderen Menschen weiter.

 

zurück zur Übersicht

 
Startseite